Neue Wege

Mein Leben als Stadteremitin

Wir Eremitinnen und Eremiten finden unseren Wirkungsort zum Schweigen und Beten, zur Seelsorge und dem Dienst am Mitmenschen an unterschiedlichsten Orten: auf einer Alphütte, im Maiensäß, einem Garten- oder Campinghäuschen, aber auch in der Stadt in einer Wohnung inmitten der “Stadtwüste”.

Es geht darum, die weltlichen Werte hinter sich zu lassen und sich Gott ganz hinzugeben. Christus allein ist der Geber unserer Berufung. Er ruft uns, leitet, führt und begabt uns: es gibt so viele Berufungswege, wie es Eremiten und Eremitinnen gibt! Unsere Berufung ist geprägt vom Ruf zum Gebet UND durch unsere Charismen, den Gaben des Heiligen Geistes.

Wir weihen unser Leben unter Ablegen der Gelübde von Armut, Keuschheit und Gehorsam - Ihm - Er, der das Leben, die Wahrheit und unser Weg ist.

Zunehmend war es mir nicht mehr möglich, in der Verenaschlucht meine Berufung zu leben und umzusetzen. So rang ich im Gebet um Klarheit und führe nun wieder - getragen durch Gottes “Ja” zu mir - wie die Jahre zuvor, das Leben einer Stadteremitin.

Die Gebete und Gesänge finden in meiner “Klause inmitten der Menschen” weiterhin statt, ebenso die geistliche Begleitung und die seelsorgerlichen Gespräche; ebenfalls kann man mein Buch “Licht auf meinem Pfad”, von mir gestaltete Kerzen und gemalte Karten, weiterhin bei mir direkt in meiner Ermitage kaufen.

Betet für mich! Ich bete für euch und bitte um überfliessenden Segen in eure Herzen!

Eure Schwester Benedikta

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